Le Journal de Sisyphe für Saxophonquartett; Tempio in tre impressioni für Blockflöte und Perkussion; Aus der Ferne für Blockflöte, Gambe und Cembalo/Orgel; Charon schläft (... kein Notturno); Fernruf J 12 für Sopran, Oboe, Violoncello und Klavier.
Eine Koproduktion mit Schweizer Radio DRS
Valentin Marti ist ein hellwacher, auch politisch denkender Zeitgenosse, der mit feinem Ohr die Energien der musikalischen Gesten spürt, ihre Bewegungsrichtungen, ihre Farbwerte, ihre Harmonik genau aufeinander abstimmt. Es ist ein Werk voller expressiver Dramatik, die einen Aufwühlen kann. Eine Dramatik, die sich in den späteren Werken mit ihren dramaturgisch eher neutralen, selten mehr narrativen Formen viel mehr ins Innere der Strukturen und Klänge verlagert hat, dort aber nicht minder expressiv wirksam wird.
Mitwirkende:Rico Gubler, Raphael Camenisch, Vincent Doud, Laurent Estoppey, Saxophon; Duo Opera strumentale: Christine Fringeli, Altblockflöte, Bettina Marugg, Perkussion; Ensemble Aspecte: Matthias Weilenmann, Blockflöten, Brian Franklin, Gambe; Martin Derungs, Cembalo und Orgel; Marcus Weiss, Tenorsaxophon; aequatuor: Silvia Nopper, Sopran, Matthias Arter, Oboe, Tobias Moster, Violoncello, Ingrid Karlen, Klavier.