Dayer Xavier (*1972)

Dayer Xavier (*1972)
Komponisten-Portrait

Bientà´t, dispersés par le vent (2003); Sonnet VIII (2004); To the sea (hommage à  Cy Twombly) (1999); Sonnet X (2004); Because the string's lost and the plan forgot (Sonnet XVIII) (2001)

Une coproduction avec Radio Suisse Romande, Espace 2 et Schweizer Radio DRS2

Die Musik von Xavier Dayer hat etwas Archaisches - in dem Sinne, dass Dayer selber gerne von fallenden Masken spricht und von einem Gesicht, das im entscheidenden Moment des Werks sichtbar wird. Seine Kompositionskunst besteht weniger im Verstärken, Vervielfachen und Entwickeln von Ausgangsideen, als darin. diese zu drehen und in sich selber zu wenden bis zu jenem Punkt, an dem ihre eigene Wahrheit zum Vorschein kommt. Eine solche Suche verlangt Zeit, denn der Sinn ist mit der Machart verknüpft, von der er sich herleitet. Jeder Moment erscheint in seiner Reinheit wie eine Fahrt durch Erscheinungen; das Gesicht, das er enthüllt, lässt eine Form der Ekstase aufkommen, und zwar als Widerspruch zur fliessenden Zeit. Und auch wenn der entscheidende Moment meist in Form eines Akkordes eintritt, dann symbolisiert er eine Umkehr, einen Übergang in eine andere Dimension.

Mitwirkende:

SWR-Vokalensemble Stuttgart, direction: Rupert Huber; Ensemble Contrechamps, direction: Jurjen Hempel; Flà»te alto: Felix Renggli; Violoncelle: Daniel Haefliger; Finnish Radio Chamber Choir, direction: Timo Nuoranne; Orchestre de la Suisse Romande, direction: Arturo Tamayo.

Grammont Portrait CD 92
CHF 26.00