Musik aus Schweizer Klöstern mit Tromba Marina

Musik aus Schweizer Klöstern mit Tromba Marina
Kompositonen von Frank Niklaus Jakob, Wolfgang Iten, Anonym, Michael Bürgin, Marianus Königsperger, Johann Friedrich Korb und Nescio

Kompositonen von Frank Niklaus Jakob (1719-1791), Wolfgang Iten (1712-1769), Anonym (um 1741), Michael Bürgin (*1969), Marianus Königsperger (1708-1769), Johann Friedrich Korb (um 1750) und Nescio (um 1790).

Koproduktion mit Schweizer Radio DRS 2

Tromba marina, Trumscheit, Trompetengeige, Marientrompete oder Nonnengeige sind einige der zahlreichen Namen, mit welchem das Instrument, das hier im Mittelpunkt steht, bezeichnet wurde. Mehr noch als das Aussehen ist es der Klang, der das Instrument merkwürdig macht. Obwohl es ein Saiteninstrument ist, klingt es wie eine Trompete. Gebräuchlich war die Tromba marina von der ersten Hälfte des 17. bis ins 19. Jahrhundert. In Mitteleuropa war sie weit verbreitet und keineswegs so abseitig wie wir heute annehmen. In der Schweiz, Süddeutschland, Tirol und der Slowakei wurde das Instrument hauptsächlich in Klöstern und Kirchen gespielt. Einige erhaltene Kompositionen fordern explizit die Tromba marina als Besetzung. Häufig sind auch Alternativbesetzungen angegeben. Die hier aufgenommenen Kompositionen stammen fast alle aus dem 18. Jahrhundert - einige der letzten Abenteuer in der Alten Musik.

Mitwirkende:

ensemble arcimboldo, Basel; Thilo Hirsch, Tromba marina, Viola da Gamba, Leitung; Sara Bilén, Sopran; Monika Barmettler, Alt; Hans-Jürg Rickenbacher, Tenor; Raitis Grigalis, Bass; Michael Bürgin, Tromba marina; Christoph Rudolf, Violine; Matthieu Camillieri, Violine, Viola; Felix Knecht, Violoncello; Elisabeth Kaufhold, Fagott; Diana Fazzini, Violine; Angelika Hirsch, Orgel; Philip Tarr, Pauken.

Musiques Suisses CD 6224
MP3 Hörprobe
CHF 26.00