
Zongoraszonáta / Sonata per pianoforte; Zongoraszonáta / Sonatina per pianoforte; Hàºsz zongoradarab / Zwanzig Klavierstücke; 5 Klavierstücke; Pädagogische Werke: Szonatina gyermekeknek / Sonatine für Kinder (I); Szonatina gyermekeknek / Sonatine für Kinder (II); Szonatina kezdö zongorázóknak / Sonatine für junge Pianisten; Tizenöt kis zongoradarab / Fünfzehn kleine Klavierstücke; Homage To Wales.
Eine Koproduktion mit der Hochschule der Künste Bern Fachbereich Musik
In den 30er-Jahren konzentrierte sich Veress auf die Musikpädagogik, in der er die zentrale Aufgabe nicht nur der musikalischen, sondern der menschlichen und kulturellen Bildung erkannte. Durch den nicht nur manuell-spielerischen, sondern erkennenden Umgang mit elementaren musikalischen Phänomenen werde, so seine Überzeugung, der Geschmack so weit gebildet, dass der Mensch wie von selbst nicht nur zu guter - und moderner! - Musik, sondern zu humaner Haltung geführt werde. In einem Vortrag über seine Klavierschule Fingerlocks beruft sich Veress auf Johan Huizingas Buch Homo ludens und betont, dass durch das Bedürfnis des Spielens aus den einfachsten Phänomenen die höchsten geistigen Leistungen entstehen. Aus simplen "Fingerspielen" kann die Kunst der Fuge hervorgehen. Deshalb sind sie ernst zu nehmen, aufmerksam anzuhören und in ihren Möglichkeiten zu entfalten. Dies ist der Hintergrund, vor dem das Klavierwerk von Veress zu sehen ist.
Mitwirkende:Jakub Tchorzewski, Klavier.