Paul Juon

Tripelkonzert "Episodes concertants" - Cellokonzert "Mysterien"

Tracks

"Episodes concertants" op. 45, Konzertstück für Violine, Violoncello und Klavier; "Mysterien" op. 59, Tondichtung für Violoncello und Orchester

Beschreibung

Rund vierzig Jahre haben genügt, um aus dem häufig aufgeführten und von seinen Berufskollegen hoch geschätzten Komponisten bündnerischer Herkunft einen Vergessenen zu machen. Paul Juons Sinfonie A-Dur op. 23 etwa war zwischen 1903 und 1905 in Amsterdam, Berlin, London, Moskau, St.Petersburg, Warschau und Wien mit Erfolg aufgeführt worden. Um so mehr gibt es heute wieder zu entdecken. Nach den kürzlich veröffentlichten Klavierwerken (MGB 6196) liegt nun eine weitere Weltersteinspielung vor: Für das Tripelkonzert trifft Juons eigene Charakterisierung seiner Werke, die "fast durchweg ziemlich herb und von düsterem nordischen Kolorit" seien, weitgehend zu. Anders die fast orientalische Klangsinnlichkeit verbreitenden "Mysterien": Sie gehören zweifellos zu den klanglich raffiniertesten Werken schweizerischer Komponisten. Bezüglich ihres betörenden Stimmungszaubers können sie am ehesten mit dem pastoralen Intermezzo "Sommernacht" op. 58 von Othmar Schoeck verglichen werden.

Komponist

Paul Juon (1872-1940)

Künstler

Pi-Chin Chien, Violoncello, Tomasz Tomaszewski, Violine, François Kilian, Klavier, Philharmonisches Orchester Krakau, Tomasz Bugaj, Leitung

CD-Bestellnummer

MGB 6202

EAN-Code

7613064557521

CHF 22.00 hinzufügen